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Mit Festivalticket
Mülheimer Pl. 1
53111 Bonn
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
KI-Modelle zur Generierung von Bildern und Videos werden immer besser. Eine doppelte Herausforderung für Redaktionen: Einerseits wird die Verifikation von Bildmaterial selbst für erfahrene OSINT-Expert:innen zunehmend schwieriger. Nutzen Redaktionen KI-generiertes Material im Rahmen ihrer Berichterstattung, riskieren sie zudem Vertrauensverluste. Können KI-Labels wie Wasserzeichen und Initiativen wie C2PA helfen? Wie kann man den KI-Einsatz darüber hinaus transparent kennzeichnen? Und welche KI-Methoden können überhaupt noch dabei helfen, die Echtheit von Bildern und Videos zu prüfen? Diesen Fragen wollen wir in unserem interdisziplinären, interaktiven Workshop nachgehen und anhand von aktuellen Beispielen besprechen. Dabei wollen wir auch den Bogen spannen zu den großen ethischen Fragen nach Transparenz, Vertrauen und Authentizität – und diese in die Praxis einbinden. Wie entscheidet man in Breaking News Situationen? Wie kann man Unsicherheiten bei der eigenen Recherche transparent kommunizieren? Was muss sich an der Gesetzeslage ändern – wie etwa im Fall von pornografischen Deepfakes? Und wie kann man besser über Desinformationen aufklären und Data Literacy vermitteln? Zudem präsentieren wir Einblicke in den aktuellen Stand der Wissenschaft. Dazu zeigen wir erste Ergebnisse aus unserem Forschungsprojekt VITraDES – „Vertrauenswürdige Informationen und Transparenz zu Algorithmen und lernenden Systemen im Journalismus“ an der TU Dortmund (Journalistik: Christina Elmer, Lisa-Marie Eckardt), der Universität Tübingen (Ethik: Jessica Heesen, Katharina Krause) und der Universität Bayreuth (Jura: Ruth Janal) sowie eine Umfrage von Studierenden der TU Dortmund zur Selbsteinschätzung beim Erkennen von KI-generiertem Bildmaterial und erste Ergebnisse aus einer Dissertation zu KI-Labels. Die Teilnehmer werden gebeten, eigene Beispiele und Herausforderungen mitzubringen.
Speaker